Sonntag, 14. März 2010

Ewigkeit

Der Mensch hat drei große Schwächen. Die geringste der drei großen ist wohl die Unverständnis und der Drang dieses Unverständnis und die Unwissenheit zu stillen. Wenn man etwas nicht versteht probiert man es aus. Man sammelt Erfahrungen und irgendwann einmal Erfolge. Doch was ist ein Erfolg schon wert? Vorallem wie definiert man Erfolg? Manchmal hat man das Gefühl alles klappt wunderbar. Doch ist dem nicht so. Alles läuft schief. Dennoch kann man eben als integrierte Persönlichkeit subjektiv von einem Erfolg sprechen. Man hat die Erwartungen nicht erfüllt. Es lief alles anders als man es sich ausgemalt hat. Trotzdem nimmt man es so hin. Jetzt ist die Frage ob man eben das akzeptieren kann und will oder ob man sich damit nicht abfinden kann. Wenn man es kann bzw. wenn ich es kann spreche ich von einem Erfolg. Das tatsächliche Ergebnis ist in diesem Fall zweitrangig

Die zweite der großen drei Schwächen der Menschheit sind zweifelsohne die Gefühle. Sie bringen uns zu Taten die wir in einem nüchternen Zustand des totalen Bewusstseins niemals getan hätten. Dies kann sich positiv äußern oder auch negativ. Wie man nicht abstreiten kann wird immer das negative überwiegen. Nun steht wieder die Frage im Raum ob man zu seinen Gefühlen stehen sollte oder nicht. Diese Frage kann aus ganz unterschiedlichen Gründen gestellt werden. Man ist sich selbst seiner Gefühle nicht sicher, man hat Angst vor seinen wahren Gefühlen oder man hat gänzlich das fühlen als solches verlernt.

Die letzte Schwäche ist sicherlich der Mensch an sich. Die Welt besteht aus einem Mikrokosmos. Geht man in einen Wald und sieht sich das Leben dort an, dann kann man nicht nachvollziehen wie sich das unsere Leben so ändern kann. Man hat durch den Verstand die Fähigkeit gewonnen die Dinge in der Welt so zu gestalten wie sie einem passen. Und das ist ein Fehler. Es ist unser größter Vorteil aber auch unsere größte Schwäche...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen